geschmackskultur
hinweise
HINWEISE ZUR VERARBEITUNG

Nachstehend ein paar Ratschläge zur Verarbeitung von Safran:

Safranfäden
  • Um alle Eigenschaften des Safrans nutzen zu können, sollten die Fäden vor der Verarbeitung mindestens 30 Minuten lang in lauwarmem Wasser oder Milch eingeweicht werden. Sind die Fäden weiß geworden, so haben sich praktisch sämtliche Wirkstoffe in der Flüssigkeit gelöst. Dies geschieht allerdings erst nach mehreren Stunden.
  • Vor dem Einweichen des Safrans ein paar attraktive Fäden reservieren, die beim Anrichten der Speise als Dekoration verwandt werden können.
  • Der Safran sollte nicht in der trockenen Pfanne oder mit Öl zubereitet werden, da seine Wirkstoffe wasserlöslich sind. Auch sollten keine Holzlöffel benutzt werden, weil Holz die Wirkstoffe teilweise aufsaugt.
  • Wie viel Safran für die Zubereitung einer Speise benötigt wird, hängt von seiner Qualität und seiner Reinheit ab. Normalerweise werden, je nach Geschmack 10 bis 30 Fäden verwendet. Um ein Glas Milch zu färben und zu aromatisieren reichen bereits 3 Fäden der Kategorie 1 (ISO 3632), wie ihn die Safinter S.A. anbietet.
  • Zum Färben von Textilien mit Safran ist ein Fixiermittel oder ein Beizmittel erforderlich, da Safran wasserlöslich ist. Durch das Fixiermittel oder das Beizmittel wird das Auswaschen der Farbe vermieden. Früher wurden zu diesem Zweck gelöschter Kalk, Kalialaun oder Essig verwendet.

Gemahlener Safran
  • Bei Verwendung von fein gemahlenem Safran (100 – 150 μm) ist kein langes Einweichen erforderlich. Er kann somit im letzten Moment zu Brühen und Speisen gegeben werden. Die empfohlene Menge pro Person liegt zwischen 30 und 50 mg, je nach der gewünschten Geschmacksintensität.

Pimentón de la Vera

  • Im Gegensatz zu den wasserlöslichen Wirkstoffen des Safrans sind die Wirkstoffe des Paprikagewürzes fettlöslich, dass heißt sie lösen sich in Fett oder Öl. Bei der Verarbeitung sollte dies selbstverständlich in Betracht gezogen werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
  • Die Qualität des Paprikagewürzes von Safinter beruht darauf, dass zu seiner Herstellung ausschließlich getrocknetes Fruchtfleisch verwendet wird. Die Teile, der Schoten, die keine geschmacklichen und farblichen Eigenschaften besitzen, werden vor der Herstellung entfernt. Dank der hierdurch erzielten Reinheit des Gewürzes wird nur eine geringe Menge benötigt. Die empfohlene Menge Paprikagewürz pro Person liegt bei 0,5g (ein Teelöffel).
  • Für Rezepte, bei denen mit Paprika gewürzt wird, wie Ofenkartoffeln oder gekochtem Tintenfisch empfehlen wir, das Paprikagewürz durch ein Sieb zu verstäuben und zusammen mit ein wenig grobkörnigem Salz bzw. Olivenöl zu servieren.
  • Mit nativem Olivenöl gemischt kann das Paprikagewürz von Safinter zum Würzen von Salaten, Fleisch und Fisch verwendet werden.
  • Beim Kochen, Braten und Frittieren sollte das Paprikagewürz erst im letzen Moment hinzugefügt werden, da es leicht verbrennt und dann einen unangenehmen bitteren Geruch und Geschmack hinterlassen könnte.
Safransirup
  • Safransirup kann in Milch, Tee, Kaffee und anderen Getränken konsumiert werden. Er dient als Aroma, Färbemittel und zum Süßen. Besonders in Cocktails kommt Safransirup häufig zum Einsatz.
  • Zu empfehlen ist Safransirup auch bei der Zubereitung von Desserts, da er leicht aufzulösen ist. Er dient hervorragend als Topping auf Eisbechern oder als Überzug von Süßspeisen.
  • In der Haute Cuisine wurde Safransirup bereits zum Panieren und Karamelisieren sowie für Emulsionen und süß-saure Saucen verwendet.



Safinter S.A., C/ Teodoro Roviralta 21-23 08022 Barcelona (Spain) Tel. +34 93 212 04 22

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